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Costa Blanca - Golf zum Verlieben...

am 12.01.2018 von BL

Golfplatz La Galiana an der Costa Blanca

Die Costa Blanca ist für europäische Urlauber nach wie vor ein begehrtes Reiseziel. Die herrliche Küste zieht sich vom Norden Spaniens von Alicante bis in den Süden nach Murcia. Die reizvolle Landschaft ist geprägt von Orangen- und Mandelbäumen, beeindruckende Steilküsten und kilometerlange Sandstrände machen die "Weiße Küste" zu einer der beliebtesten Regionen Spaniens.

Günstig, bequem und erstaunlich komfortabel jettet der Golfhungrige – nonstop – zum Beispiel von München nach Valencia. Verspätung gibt’s bei einem unserer renommiertesten deutschen Ferienflieger nicht – wir Golfer landen pünktlich nach zwei Flugstunden.

Nicht weit entfernt von der Stadt der Künste, Heimatort des Nationalgerichts Paella, liegt an der Küste das minimalistisch angelegte Designer-Hotel Parador El Saler. Das spanische Haus gehört zur Paradores-Gruppe, einem Staatsunternehmen, das sich in den vergangenen Jahren darauf spezialisiert hat, Schlösser in schlechtem Bauzustand zu renovieren und komfortable Hotels daraus zu machen. Zum Hotel Parador El Saler gehört ein weitläufiger 18-Loch-Golfplatz, der zu einem der besten Europas zählt. Entlang der Küste gelegen, bietet dieser Links-Course interessante Herausforderungen für jeden Spieler. In erster Linie glatte, aber auch wellig weite Spielbahnen mit ­großen, schnellen Grüns sind in ihrem Verlauf durch typisch mediterrane Wälder und Dünen getrennt. Besonders vergnüglich ist die Ballsuche am nahegelegenen Strand …

Auf halber Strecke zwischen Valencia und Alicante erreichen wir La Galiana Campo de Golf. Die Pflanzen, die rund um das gepflegte Gelände wachsen und mit ihren unterschiedlichen Grüntönen eine Augenweide sind, verleihen diesem Golfplatz ein einzigartiges Flair – er präsentiert sich unübersehbar als Fünf-Sterne-Traum. Kein Wunder, dass er trotz der zahlreichen heimischen Konkurrenz schon mehrmals als schönster Golfplatz Spaniens ausgezeichnet wurde. Erstklassig ist auch der Pflegezustand bei unserem Besuch. Der Eigner – er zählt zu den reichsten Unternehmern des Landes und ist unter anderem im Motorsport zu Hause – hat die 18-Loch-Meisterschaftsanlage spektakulär gestalten lassen und weder Kosten noch Mühen gescheut, eine großartige Location für Golfbegeisterte zu schaffen.

Beim Bezahlen des Greenfees im Clubsekretariat entscheiden wir uns, ein Golfcart dazuzubuchen – das werden wir später angesichts der weiten, oft hügeligen und langen Bahnen zwischen Grün und Abschlägen zu schätzen wissen. Ohne Golfcart ist der Platz nicht zu bewältigen. Temperaturen wie heute um die 22 Grad erhöhen unsere Spielfreude zusätzlich. Auf schnell rasierten Grüns unter Palmen wird gern schon in Gedanken zum Birdie geputtet. Jedes Loch ist hier atemberaubend, Abenteuergolf auf höchstem Niveau – der Ausblick auf die Klippen, das Meer und die zu treffenden Spielbahnen zeigt ganz deutlich: Golfen ist hier mitunter eine extrem sportliche Herausforderung. Teilweise muss der Spieler im Umgang mit Holz und Eisen an seine Grenzen gehen, um bis zu 60 Höhenmeter zu bewältigen. Wer sein Handicap auf dem bergigen Platz spielt, hat angesichts der verwegen gelegenen, schmalen, von Bunkern und Büschen verteidigten Grüns sicherlich einen Glückstag erwischt.

Auf dem Weg nach Alicante treffen wir bei Denia auf das Marriott La Sella. Die zum Resort gehörende Golfanlage bietet auf jeder Bahn eine andere Perspektive. Der Platz ist für Golfer aller Spielklassen geeignet. Beim Bezahlen des Greenfees wird auch hier selten nach dem Handicap-Nachweis gefragt, dennoch empfiehlt es sich, immer den Clubausweis mit Spielvorgabe dabeizuhaben.

Am nächsten Tag geht es weiter an der Costa Blanca mit ihren malerischen Buchten, den weiten Traumstränden – und den hohen Betonbauten. In Benidorm musste man in den 1960er Jahren – offensichtlich aus Platzmangel – in die Höhe bauen. Diese städtebauliche Maßnahme ist nicht jedermanns Sache. Zwar herrscht auch auf einem Teil der berühmten Promenade von Benidorm in der Stadt viel Trubel, aber wer schon mal selbst vor Ort war, genießt eher den Zauber der pittoresken Altstadt und die vielen, ruhig gelegenen Teilabschnitte der herrlichen Promenade. Ein wenig Copacabana-Feeling …

Bei Benidorm logieren wir im Hotel Barceló Asia Gardens. Am prächtigen Eingangsportal prangt das Schild: "Leading Hotels of the World". Teiche, Mandel- und Johannisbrotbäume sowie unzählige Pinien grenzen das gepflegte Refugium nach außen ab.

Spektakulär die gesamte asiatische Architektur: innen hohe Decken, im Wechsel zarte und frische Farbtöne. Der Innenhof wurde kunstvoll gestaltet und mit viel Aufwand imposant in Szene gesetzt. Innen und außen sollen gute Geister, so der Hotelmanager, wohlriechende Duftstäbchen, warme Farbtöne und gedämpftes Licht das Flair stimmungsvoll zur Geltung bringen. Hervorragende, überwiegend asiatische Spezialisten sind auch im Spa und Thermenbereich am Werk. An diesem Ort der Stille erinnern die Wasserlandschaften mit ihren Dampfbädern eher an Peking als an Alicante. Freundliche Gesichter im Service verstärken den Eindruck höchster Qualität des ganzen Hauses.

Wohltuend wärmt die Sonne auch am nächsten Morgen die Haut. Schnell Sonnencreme auftragen, und los geht’s. Herrlicher Blütenduft begleitet uns auf dem Weg zum ersten Abschlag von Font del Llop. Der Platz liegt eine Viertelstunde von der Hafenstadt Alicante entfernt. Der Clubmanager wurde 2015 zum Golfmanager des Jahres in Spanien gewählt. Das Ambiente und der Service spiegeln dies auf der gesamten Anlage wider. Der Font del Llop präsentiert sich als Paradeplatz in mediterranem Klima. Die Flora um das luftige und gepflegte Gelände lässt jeden Schlag aufs Grün leichter werden. Solange der Ball im Spiel bleibt, besticht der Ort. Die Grüns leuchten überall ganzjährig sattfarben und sind "auf schnell" rasiert. Einen Blick wie im (Golfer-)Paradies hat man von vielen Abschlägen auf die weitläufigen Spielbahnen. Die trotz der nahen Hafenstadt Alicante unvermutet angenehme Ruhe macht es leicht, sich ganz in sein Spiel zu vertiefen.

Fazit: Kein Platz an der Costa Blanca gleicht dem anderen. Es gibt sportlich anspruchsvolle und leichte, raffinierte und fiese, preiswerte und teure. Meist glitzert im Hintergrund das Meer. Für die vom Schlechtwetter gebeutelten Nord- und Mitteleuropäer ist die abwechslungsreiche Küste auf der Iberischen Halbinsel so begehrenswert, weil man nicht nur einen kleinen weißen Ball auf heißen Plätzen an über 300 Sonnentagen im Jahr schlagen kann, sondern auch das gesamte "Drumherum" stimmt und die höchsten Ansprüche erfüllt werden. (BL)

Für FEINSCHMECKER - Tipps der Redaktion:
Unbedingt die beiden Wein-Bodegas "Chozas Carrascal" und "Enrique Mendoza" besuchen.
Chozas Carrascal ist ein kleines Familien-Weingut, das Öko-Weine produziert. Es liegt 60 Kilometer westlich von Valencia: www.chozascarrascal.es
Enrique Mendoza ist eine weltberühmte und preisgekrönte Bodega zwischen Alicante und Benidorm: www.bodegasmendoza.com

Mehr Infos unter: www.costablanca.org


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