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Die Top 10 der nervigsten Golfsprüche

am 23.04.2018 von Alvaro

Die nervigsten Golfsprüche

Jeder Golfer kennt sicherlich eine der nachstehend aufgelisteten Aussprüche, Fragen oder Behauptungen. Schlimm wird es immer dann, wenn ein Golfer mindestens drei dieser Phrasen an einem einzigen Golftag abfeuert... 

Platz 10 - „Ich hatte ein halbes Jahr keinen Schläger in der Hand!" 
Die Königsdisziplin in Sachen Ausreden. Meistens steht dieser Golfer auch zur Winterzeit 1x pro Woche auf der Range, bucht 2 x golferischen Sonnenurlaub im Süden und nimmt zum Saisonstart Trainerstunden im günstigen 10er Paket. Dennoch erzählt er jedem (ungefragt) auf der Range, dass er die Schläger gerade erst wieder entstaubt hätte. Pathologisch wird es dann, wenn er das (aufgrund mangelnden Turnier-Erfolgs) im August immer noch erzählt... 

Platz 9 - „Die Grüns sind alle total unterschiedlich schnell."
Mag vereinzelt zutreffen, zumal einige vielleicht noch im Schatten liegen und andere bereits seit Stunden Sonne genießen, ABER, das ist noch lange keine Erklärung für den fünften 8-Meter-Putt, den man 7 Meter zu kurz lässt. Zudem sind die Unterschiede niemals so extrem, dass man es schafft einen 2-Meter Putt an der Fahne vorbei 4 Meter vom Grün zu putten... 

Platz 8 - „Hast Du noch Guthaben auf der Ballkarte?" 
Damals unter Rauchern, war dieser Typus als italienischer „Schnorretti" oder holländischer „van Andern" bekannt. Eigentlich eine bemitleidenswerte Gattung der wohlhabenden Golfer, denn zumeist sind es diejenigen, die den 440 PS Cayenne quer vorm Clubhaus geparkt haben. Getoppt wird diese Spezies nur noch vom „gib mir nur mal drei Bälle-Typen". Wer sich (wie ich) nach System warm spielt, hatte genau diese drei Bälle noch für das Holz 3 zurückgelegt...Auf dem Schulhof damals bekannt als „gib mir mal nen Zug"... 

Platz 7 - „Soll ich droppen?" 
Witzigerweise wissen höhere Handicapper häufig besser Bescheid als niedrigere. Man fragt sich dann wirklich, ob die niedrigen Handicapper ihr Handicap nur deshalb besitzen, weil sie eben über soviel Unkenntnis des Regelwerks verfügen! Diese Golf-Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass sie nach jedem Wassertreffer, oder einem Schlag ins Aus, die Mitspieler uhuäugig anstarrt, um herauszufinden was nun zu tun sei. Eine kostenlose Eselsbrücke gibt es hier: Bei Fehlschlägen mit Strafschlag (Wasser etc.) droppt man mit zwei Schlägerlängen. Bei straflosen Erleichterungen (Boden in Ausbesserung etc.) droppt man nur eine Schlägerlänge entfernt. Verstanden? 

Platz 6 - „Wo kommt denn der scheiß Slice auf einmal her?" 
Jahaha, wo der wohl herkommt? Die Vermutung liegt nahe, dass der nie weg war, man sich aber nicht die Blöße geben möchte, als „Manni Kaltz Gedächtnisgolfer" zu gelten. Spätestens nach der dritten Banane kommt dann der Ausspruch „das gibt es doch nicht, sonst schlage ich immer so schöne Draws". Ja ne, klar, ist richtig, und hinterm Mond steht ein Klappstuhl... 

Platz 5 - „Pro, kannst Du mal ganz kurz drauf gucken?" 
Ob man es glaubt oder nicht, die Pros verdienen mit ihren Tipps und Hilfestellungen Geld. Das nennt man dann Dienstleistung. Eine Dienstleistung ist eine Leistung, für die der Deutsche nur unter größten, körperlichen Schmerzen bereit ist Geld auszugeben. Er versteht nur ungern, dass die Menschen, die solche Leistungen anbieten, sich dieses Wissen unter zeitlichen und finanziellen Aufwand erarbeitet haben. Um Leuten, die dieses Wissen nicht besitzen, zu helfen. Gegen Honorar. Oder freuen Sie sich als Zahnarzt, wenn alle naslang ein Patient vorm Stuhl steht und fragt, ob Sie nicht mal ganz, ganz kurz bohren könnten? 

Platz 4 - „Wo geht es lang"? 
Diese Frage würde ich zum größten Teil nicht dem Golfer sondern den Clubs ankreiden! Zudem betrifft sie zwei Bereiche: die Platzbeschilderung und die Bahnenweiser. Die Platzbeschilderungen sind zum Teil wirklich irreführend. Auch ich habe mich bereits diverse Male auf den verkehrten Weg begeben. Eine einfache Lösung: spendieren Sie einem noch nie dort gewesenen Gast ein Greenfee, und bitten Sie ihn nach der Runde um ein etwas detaillierteres Statement. Betriebsblindheit ist normal, und sollte ab und an überprüft werden. Zu den Bahnenweisern bleibt zu sagen, dass es für Mitglieder sicherlich lustig ist, blinde Löcher zu spielen, ein Gast aber schon gern einen Anhaltspunkt hätte, wohin er den Schlag spielen muss. Macht das Spiel schneller und kostet häufig nur einen kleinen Holzpflock.. 

Platz 3 - „Mein Pro stellt mich gerade um." 
Seit gefühlt fünf Jahren immer dieselbe Leier...Olli Kahn würde dazu sagen: „Mann braucht Eier, um zuzugeben, dass der Talenttopf maximal ausgeschöpft ist." 

Platz 2 - „Was hattest Du auf der 8?" 
Der demente Narzisst hat einfach keine Zeit und freie Synapsen-Kapazität, um beim Golfspiel im Flight auch noch auf andere zu schauen. Seiner Etiketten Aufgabe als Zähler geht er nur sehr widerwillig nach. An jedem zweiten Loch kommt die Frage nach dem Score des Mitspielers. Abgesehen davon, dass es kolossal nervt, ist es auch noch unsportlich. Da er sich vier Stunden lang in eigenen Schwungstudien und Trockenübungen nach jedem Schlag vergräbt, sieht er auch keinerlei Bälle der Flightpartner. Aussichtslos, ihn nach einer Landezone des verlorenen Balls zu fragen... 

Platz 1 - „Was für einen Ball hast Du gespielt?" 
„Im Zweifel den, den Du gerade gefunden hast" lautet eine sehr probate Antwort auf diese Frage. Mittlerweile habe ich die Frage aufgegeben, und sage immer nur „ich habe ihn". Dann entferne ich mich wortlos vom Schummelort. Ich gebe zu, dass man an Tee 1 genug mit sich selbst zu tun hat, als das man noch wüsste, wer welchen Ball spielt. Auffällig ist jedoch, dass man auf die Frage „hast Du einen (beispielsweise) Wilson Staff gespielt?" zu 99% ein klares „Ja" erhält. Ein guter Trick ist, wenn man (beispielsweise) einen Titleist-Ball findet zu fragen „Hast Du einen Wilson Staff gespielt?" um dann beim „Ja" zu antworten „Ach schade, das ist ein Titleist."... Langes Gesicht und enttarnt... 

Und, haben Sie jemanden wiedererkannt der auch 2018 wieder paraphraisert?




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