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Anti-Golfer

am 18.03.2017 von Alvaro

Golfurlaube

An meinem Gemütszustand (nach Lektüre des u.a. Artikels) erkenne ich, was für ein leidenschaftlicher Golfer ich geworden bin. So sehr, dass ich mich maßlos über eine Kolumne auf Spiegelei-online.de ärgere. Lesen Sie sich mal diesen Artikel durch und kommen dann zu mir zurück: 

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/golf-warum-achim-achilles-um-golfer-horden-einen-grossen-bogen-macht-a-890937.html

Gelesen? Tja, da muss bei Herrn Achilles schon einiges schief gelaufen sein. Es muss ja einen Grund gehabt haben, weshalb er diesen Artikel schreibt. Also liegt die Vermutung nahe, dass er auf einem Platz war und es ausprobiert hat. Seine Geschichte mit dem Urlaub habe ich vor knapp einem Jahr schon anders gelesen... Und wenn dem so war wie ich vermute, dann dürfen Sie dreimal raten, was dabei herausgekommen ist. Richtig - er stand nach jedem einzelnen seiner Golf-Schwünge noch immer viel zu nah am Ball...

Anders kann ich mir diese Frustration und zutiefst abwertende Haltung nicht erklären. Herr Achilles kann ohne hinzufallen sehr lange, sehr weit geradeaus laufen. Das ist in seiner an Manie grenzenden Marathon-Lauferei natürlich eine Leistung. Es ist aber sehr schade, dass er einen Sport derartig verunglimpft, nur weil ihm vermutlich seine koordinativen Grenzen aufgezeigt wurden. Damit sollte man umgehen können! Aber Gleiches mit Gleichem Vergelten ist nicht meine Art, daher möchte ich das an vielen Passagen durchaus witzige Buch von ihm loben: 

http://www.amazon.de/Vollzeitmann-Endlich-eigene-Leben-zurückerobern/dp/3453601742/ref=la_B0045ZG0IC_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1392583543&sr=1-7

Kaufen Sie es, lesen Sie es, und fragen Sie sich dann, wie ein Mensch soviel Hass und Missgunst gegenüber einer gesellschaftlichen Sportart für Jedermann entwickeln kann. Kolumne und Satire hin oder her, mir bleibt es ein Rätsel... 

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